Zum Hauptinhalt springen
So fotografieren Sie das Nordlicht: Schritt-für-Schritt für Anfänger
Zurück zum Blog
Fotografie

So fotografieren Sie das Nordlicht: Schritt-für-Schritt für Anfänger

7 Min. gelesen·September 2025·Lappland Finnland Reisen

Ausrüstung, die Sie tatsächlich brauchen (im Vergleich zu Ausrüstung, von der Sie denken, dass Sie sie brauchen)

Sie benötigen kein 3.000-Euro-Kameragehäuse. Jede spiegellose Kamera oder DSLR der letzten 8 Jahre liefert atemberaubende Polarlichtbilder. Was am wichtigsten ist: ein Weitwinkelobjektiv (entspricht 14–24 mm), ein solides Stativ und ein Fernauslöser oder ein 2-Sekunden-Timer. Ein Objektiv mit f/2,8 oder schneller wird dringend empfohlen.

Für Smartphone-Fotografen: Moderne iPhone Pro- und Samsung Galaxy S-Serien können Polarlichter im speziellen Nachtmodus oder Pro-Modus aufnehmen. Die Ergebnisse werden nicht mit denen einer Vollformatkamera mithalten können, können aber dennoch schön und teilbar sein.

Die wichtigsten Kameraeinstellungen

Beginnen Sie mit: ISO 1600–3200, der größten Blende Ihres Objektivs (f/1,8, f/2,0, f/2,8) und einer Verschlusszeit von 5–15 Sekunden. Aktive Polarlichter bewegen sich schnell – verwenden Sie 5 Sekunden, um Bewegungen einzufrieren und scharfe Vorhänge zu erhalten. Leise oder schwache Polarlichter vertragen 15–20 Sekunden, um mehr Licht zu sammeln.

Stellen Sie Ihren Weißabgleich auf 3200–4000 K (Glühlampe/Glühlampe) ein, damit das grüne Polarlicht vor einem dunkelblauen Himmel hervorsticht und nicht vor einem schlammigen grauen Himmel. Nehmen Sie immer im RAW-Format auf – so haben Sie in der Nachbearbeitung drei bis vier Stopps Spielraum für die Wiederherstellung.

Fokussieren im Dunkeln

Bei völliger Dunkelheit funktioniert der Autofokus nicht. Wechseln Sie zum manuellen Fokus und verwenden Sie Live View mit 10-facher Vergrößerung auf einen hellen Stern oder ein entferntes Licht. Bewegen Sie den Fokusring langsam, bis der Stern ein scharfer Punkt und kein Fleck ist. Berühren Sie den Fokusring nach der Einstellung nicht mehr. Verwenden Sie Klebeband, um den Ring zu fixieren, wenn Sie mit Handschuhen Gefahr laufen, ihn zu stoßen.

Kompositionstipps

Fügen Sie ein Vordergrundelement hinzu: einen schneebedeckten Kiefernwald, einen zugefrorenen See, eine Hütte, Ihre Mitreisenden als Silhouette. Die besten Polarlichtfotos erzählen eine Geschichte des Ortes, nicht nur einen grünen Vorhang vor schwarzem Himmel. Gehen Sie tief – die Kniehöhe ist oft interessanter als die Stehhöhe.

Nachbearbeitung in Lightroom (5-Minuten-Aurora-Bearbeitung)

In Lightroom: Erhöhen Sie die Belichtung um +0,5 auf +1,0, ziehen Sie die Lichter nach unten und heben Sie die Schatten leicht an, um die Details im Vordergrund sichtbar zu machen. Fügen Sie Klarheit +30 für die Textur hinzu. Für das Polarlicht selbst verwenden Sie das HSL-Panel, um die Grünsättigung und Leuchtdichte zu erhöhen. Fügen Sie einen subtilen Radialfilter hinzu, der die Belichtung an den Rändern nach unten zieht, um die Aufmerksamkeit auf den Himmel zu lenken.

Ein letzter Tipp

Bei arktischer Kälte entladen sich Batterien um 40–60 % schneller. Tragen Sie Ihren Ersatzakku in einer Innentasche am Körper. Wenn Sie zum Fotografieren ausgehen, ist es warm und voll ausgelastet. Wechseln Sie, wenn der Akku der Kamera auf 20 % sinkt.

Bereit, es zu erleben?

Planen Sie Ihre Lapplandreise

Kleine Gruppen, Aurora-Garantie, komplette Arktis-Ausrüstung inklusive.